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Nutzerzahlen und Kommunikation im Internet

17. Juni 2010

Den heutigen Tag habe ich damit begonnen, tatsächlich etwas für die Arbeit zu tun, sprich ein paar Seiten gelesen. Ziemlich schnell war ich mir aber sicher, dass ich mehr und vor allem aktuellere Informationen im Netz finden würde. Beispielsweise die aktuellen Nutzerzahlen von facebook für Deutschland, oder die Nutzerzahlen der User, die ihre Universität im Profil angegeben haben – beides keine ganz unwichtigen Fakten. Danach ging ich recht schnell dazu über, das Blog hier etwas voran zu treiben, das richtige Design herauszusuchen, ein Banner zu machen, die passenden Widgets (kleine Programme, die Inhalt von anderen Seiten abgreifen können, oder z. B. Bilder und Videos in den seitlichen Leisten anzeigen können) einzustellen und mich bei allen wichtigen „social media“-Seiten, die mir momentan einfallen, anzumelden. Unter anderem ist das natürlich Twitter, dann noch die Online-Link-Sammlung del.icio.us und zu guter Letzt noch die deutsche social news-Seite yigg.de (eine nicht ganz zufällig Ableitung vom amerikanischen Vorbild digg.com).

Interessant in einem Buch, welches ich heute morgen noch in der Hand hatte (Soziale Netzwerke im Internet von C. Mörl und M. Groß, 2008), war die Feststellung der beiden Autoren, dass „noch in den neunziger Jahren (…) Kommunikation zwischen den Nutzern und Partizipation im Internet eher die Ausnahme (waren). Die vorhandenen Möglichkeiten wurden von einer geringen Zahl der Internetnutzer wahrgenommen.“ Zudem kam eine Studie der Carnegie Mellon University von 1996 zu dem Schluss, dass „(…) die Internetnutzung (…) mit einem Rückgang der Kommunikation mit Familienmitgliedern im Haushalt, einem kleiner werdenden Bekanntenkreis und einer Zunahme an Depression und Einsamkeitsgefühlen (verbunden war).“ (vgl. Castells, S. 408). Bittere Aussicht also damals; heute hat sich das Nutzungsverhalten im Netz jedoch deutlich gewandelt.

Hierzu auch dieses Statement aus „Mörl/Groß: Soziale Netzwerke im Internet“: „Die Nutzer haben verstanden, dass das Internet mehr ist als eine Informationsplattform. (vgl. Frees/van Eimeren 2006) So verlagert sich die Anbahnung neuer Kontakte und die Pflege bestehender Kontakte (ob beruflicher oder privater Natur) zunehmend von der physikalischen Welt in das Internet. (vgl. van Deelen/Tschentscher/Ziegler 2007: 111)“

So, und nu is Feierabend für heute, zumindest was das Schreiben im Blog angeht. Zu lesen hab ich noch einiges, was „weggelesen“ werden muss, bevor die heute über Fernleihe bestellten Bücher eintreffen.

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